Wirtschaft
Zum Netzwerk „Zukunftsraum östliches Berliner Umland“ gehören die Gemeinden Fredersdorf-Vogelsdorf, Hoppegarten, Neuenhagen bei Berlin, Petershagen/Eggersdorf, Rüdersdorf (MOL) und Grünheide, Schöneiche, Woltersdorf (LOS) sowie die Städte Strausberg, Altlandsberg (MOL) und Erkner (LOS).
Das Gebiet grenzt direkt an den östlichen Berliner Stadtrand zwischen den S-Bahnlinien S3 und S5 bzw. den Regionalbahnlinien RE1 und NE26.
Am 31.12.2006 lebten hier 147.475 Einwohner auf einer Fläche von knapp 500 qkm. Das entspricht 296 Einw./qkm (Durchschnitt im Berliner Umland: 217 Einw./qkm, Durchschnitt im übrigen Brandenburg: 65 Einw./qkm). Seit Mitte der 1990er Jahre wuchs die Bevölkerung damit um fast ein Drittel.
Die Region weist eine hohe industrielle Konzentration mit starken Verflechtungen sowie eine sehr gute Infrastruktur auf. Auf Grund vielfacher Beschäftigungsmöglichkeiten in der Region und in Berlin sind die Arbeitslosenquoten vergleichsweise niedrig.
So lag die Arbeitslosenquote im November 2007 bei 13,0%, davon 9,5% Langzeitarbeitslose (Durchschnitt in Brandenburg 13,2%, davon 9,3% Langzeitarbeitslose). Die Zahl der sv-Beschäftigten am Wohnort betrug im Jahr 2005 49.773 Personen, von denen etwa 83,5% auspendelten. Gleichzeitig waren 34.338 sv-Beschäftigte am Arbeitsort registriert mit einer Einpendlerquote von 76%. Diese hohe Arbeitsplatzmobilität ist typisch für das Berliner Umland.
